Sie sind hier: Aktuelles > News lesen
Rückblicke

German Acappella

Bilder vom German Acappella Bundes- contest finden Sie in der Mediathek. Berichte vom Contest gibt es unter Aktuelles. [mehr]


Sing Around The Ring

Im Rahmen des German Acappella Bundescontest fand auch wieder das "Sing aroung the Ring" statt. Bilder und schöne Impressionen gibt es hier.  [mehr]


Festival Sakral

Zum ersten Mal lud das Festival Sakral in Sendenhorst im Jahr 2009 zu einer Entdeckungsreise in die Welt sakraler Chormusik ein.[mehr]

News lesen
07.09.2011 08:07
Kategorie: Akuelle Meldungen
Von: Josef Thesing WN

Vorentscheid German A-cappella

Wer sich „Stadt der Stimmen“ nennt, muss auch so handeln, sagten sich Matthias Greifenberg und sein Team von der Muko und „V6-Promotion“. Und müsse auch spontan entscheiden können. Und so findet der NRW-Landes-Vorentscheid für den „German A-cappella-Bundescontest“ 2012 in Sendenhorst statt. Und das nicht irgendwann, sondern schon in gut vier Wochen.
Eigentlich sollte der Vorentscheid für den Bundeswettbewerb, der im kommenden Jahr wieder in der Alten Molkerei in Sendenhorst ausgetragen wird, in Köln stattfinden. Doch das hat nicht geklappt, und so haben sich der Chorverband NRW und die „V6“-Agentur zum Ende der Ferien kurzerhand entschlossen, den Wettbewerb nach Sendenhorst zu holen.

Das allerdings in einem kleineren Rahmen: Die Gruppen stellen sich am 7. und 8. Oktober in der „Titanic“ den kritischen Ohren und Blicken der Jury. „Klein aber fein“ ist die Devise. Was aus Sicht der Gesangsgruppen nicht problematisch sei. „Die Musiker singen ja längst nicht nur auf großen Bühnen“, erklärt Greifenberg. Und so gebe es bereits jetzt acht Zusagen. Darunter sind auch in Sendenhorst bekannte Namen wie „Klangküsse“ und „Wireless“, aber auch Neulinge in der Wettbewerbsszene. Letzte Einzelheiten über den Ablauf, die Zusammensetzung der Jury und über Formalien wie den Preis der Eintrittskarten werden am heutigen Mittwoch mit dem Chorverband abgestimmt.

Ein Teil der Gruppen, die im nächsten Jahr vom 29. Juni bis zum 1. Juli am „German A-cappella-Bundeswettbewerb“ teilnehmen werden, stehen bereits fest. Sie haben sich bei Landesvorentscheiden mit der Note „sehr gut“ durchgesetzt. Zudem werden „Wild Cards“ für professionelle A-cappella-Gruppen vergeben, die auf jeden Fall teilnehmen sollen.

Um die besten Gruppen zu ermitteln, arbeiten die Sendenhorster Veranstalter inzwischen mit Ausrichtern renommierter Gesangswettbewerbe zusammen. „Die Szene kennt sich“, sagt Matthias Greifenberg.

Zwischen 24 und 28 Gruppen sollen im kommenden Jahr in Sendenhorst ihre Visitenkarte abgeben. Und das in den Bereichen Amateure, Halbprofis und Profis.

Am Rahmenprogramm wird noch gearbeitet, denn fest stehe, so Greifenberg, dass das Land die Veranstaltung nicht im gleichen Maße wie im vergangenen Jahr bezuschussen werde. Und der Aufwand sei beträchtlich, auch in finanzieller Hinsicht. 50 000 bis 60 000 Euro koste der Bundeswettbewerb, rechnet Greifenberg vor.

Neben den beiden Wettbewerben soll in Sendenhorst weitere hochkarätige A-cappella-Musik geboten werden. Geplant ist eine Reihe mit sechs bekannten Gruppen, deren Gage vom Düsseldorfer Flughafenmanagement bereits bezahlt ist. Dort hat unlängst der „Airport-Grand-Prix“ stattgefunden, bei dem Auftritte der sechs Gruppen ausgelobt wurden.

Und im kommenden November wird in Sendenhorst auch wieder das „Festival Sakral“ stattfinden, das bei seiner Premiere großen Anklang gefunden hatte.

Karten für den A-cappella-Landesvorentscheid können ab sofort bei der Muko bestellt werden. Die Zahl der Tickets ist wegen des Platzangebotes in der „Titanic“ begrenzt.