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Verschoben: Festival Sakral
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German Acappella
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Festival Sakral
Zum ersten Mal lud das Festival Sakral in Sendenhorst im Jahr 2009 zu einer Entdeckungsreise in die Welt sakraler Chormusik ein.[mehr]
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Kategorie: Akuelle Meldungen
Von: Anke weiland WN
A-cappella sorgt für Mordsspaß
Viel zu tun hatte am Wochenende die dreiköpfige Jury im „Liveclub Titanic“. Insgesamt sieben A-cappella-Gruppen aus Nordrhein-Westfalen traten im Landesvorentscheid für den A-Cappella-Bundescontest im kommenden Jahr in Sendenhorst an und stellten sich mit jeweils drei Liedern dem Publikum und der Jurybewertung.
Klaus Levermann vom Chorverband NRW, Peter „the Beat“ Wehrmann und von der Muko standen vor der schwierigen Aufgabe, die Darbietungen mit bis zu 25 Punkten bewerten zu müssen. Ab einer Punktzahl von 21 Punkten (sehr gut) war der Einzug in den Bundescontest, der im nächsten Jahr vom 29. Juni bis 1. Juli ebenfalls in Sendenhorst stattfindet, geschafft.
Am Freitagabend traten zunächst nur zwei Formationen an. Die angekündigte Gruppe „“ konnte nicht teilnehmen, da ein Sänger verhindert war. Die beiden angereisten Mitglieder Robert Ulizka und Lars Wierum ließen es sich aber nicht nehmen, den Wettbewerb auf ihre eigene Art zu moderieren.
Im gemischten Doppel kamen „FourTune“ auf die Bühne. Die zwei Herren und zwei Damen aus Köln boten abwechslungsreiche Stücke von den „Jackson Five“ und „Björk“. Sie beherrschten die lauten, aber auch die leisen Klänge und bekamen vom Publikum viel begeisterten Applaus.
„Unheimlich guten Barbershop“ - dafür stehen die „Klangküsse“. Mit ihren präzisen Stimmen boten sie am Freitag eine feine Show mit drei ruhigen Stücken, in denen ihre Stimmen sehr gut zur Geltung kamen.
Mit „Phönix“ ging es am Samstag nahtlos auf der A-cappella-Bühne weiter. Mit „In the still of the Night“ und Elvis „Teddybear“ bewiesen die vier Herren ihr Faible für Oldies, in „Hardcore Barbershop“ gesungen. Das Publikum mochte es kaum glauben, aber das gibt es wirklich.
Ebenfalls im Barbershop zuhause ist „Juno“. Mit ihren melodischen Stimmen brachten die vier Damen Musicals und Disney-Songs auf die Bühne und zeigten mit „Come back as a Man“ sehr zur Freude des Publikums ihr komödiantisches Talent als singende „Putzfrauen“.
„A-cappella auf Speed“, so kündigten Robert Ulizka und Lars Wierum von „“ die „4Zylinderinnen“ an. Und die jungen Damen machten mit Interpretationen von „Everything I do“ und „Ich brauche keine Millionen“ der Ankündigung alle Ehre.
„Voiceprint“ aus Münster überraschten unter anderem mit Mozarts „Kleiner Nachmusik“, die kurzerhand mit seiner Lebensgeschichte als Text versehen wurde. Die letzte Gruppe im Wettbewerb, „Wireless“, stellte sich direkt musikalisch vor. Die fünf sympathischen Jungs waren für A-cappella-Fans keine Unbekannten, denn sie hatten bereits am jüngsten Bundescontest teilgenommen. Die Songs von „Wireless“ stammen aus eigener Feder und sind mit viel Witz und Ironie gewürzt. So betrauerten sie ihr Navigationssystem oder machten sich - nicht immer ganz ernst gemeinte - Gedanken zum Thema „Wenn Grillen grillen“. Neben Gesangstalent bewiesen sie bei einem afrikanischen Lied in „Zulu“ ebenfalls ungeahnte tänzerische Qualitäten.
Für die Jury galt es nun, für die Auftritte nach verschiedenen Kriterien wie Intonation, Rhythmus, Sound, Timing und Dynamik Punkte zu vergeben. Auch die Originalität der Songs und die Präsentation auf der Bühne ging mit in die Bewertung ein. Eins stand aber unabhängig vom Wettbewerb schon fest: Die beiden „“ hatten einen super „Job“ als Moderatoren vollbracht und bekamen von der Jury satte 28 (Moderations-)Punkte.
Lockerer ging es bei der anschließenden „open Stage“ zu. Frei von der Wertung und nach Lust und Laune boten die Gesangsformationen eine kleine, abwechslungsreiche Auswahl ihres Repertoires. Wobei auch gerne spontan zwei Gruppen gemeinsam sangen. Das Publikum hatte einen und sparte nicht mit frenetischem Applaus.
Und auch „Pete the Beat“, in der Stadt der Stimmen längst kein Unbekannter mehr, beeindruckte zwischendurch mit seiner „Beatbox“. Die geniale Stimmung bei Sängern und Publikum sorgte in jedem Fall für mächtig Vorfreude auf den Bundescontest im nächsten Jahr.
Bericht aus den Wesfälischen Nachrichten mit Lokalvideo hier:



